Keilrahmen
Ein Keilrahmen ist das stabile Holzgerüst, auf das du deine Leinwand aufspannst. Bei uns bekommst du ihn aus unlackiertem Echtholz, in schmal (40 × 15 mm) oder breit (45 × 36 mm), wahlweise in vielen Standardgrößen von 18 × 24 cm bis 150 × 200 cm. Der Rahmen lässt sich ohne Nägel und Leim zusammenstecken, die Keile zum Nachspannen sind inklusive und ab 60 × 80 cm liefern wir eine kostenfreie Querverstrebung mit.
Keilrahmen schmal nach Maß
Mit unserer Keilrahmenleiste kannst du Leinwände in unterschiedlichen Größen aufziehen. Wir sägen dir die Leiste auf eine Länge von mind. 10 cm bis max. 240 cm zu. Tippe dazu dein Wunschmaß einfach in unsere Eingabemaske ein. Bei großen Größen liefern wir kostenfreie Querverstrebungen mit, die deinem Rahmen zusätzlich Stabilität verleihen. Deinen Rahmen kannst du ganz ohne Nägel oder Leim zusammenstecken. Ist dein Leinwandbild aufgespannt, kannst du mit einem vorsichtigen Hammerschlag auf die Keile dein Bild noch einmal straffen. Tipp: Benutze die abgerundete Kante der Leiste als Vorderkante, damit du optimale Ergebnisse beim Aufspannen der Leinwand erzielst.Hinweis: Beträgt die Länge einer Rahmenleiste weniger als 16 cm wird der Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile versendet. Breite: 40 mmHöhe: 15 mmAusführung: EchtholzVerarbeitung: UnlackiertLieferumfang (bei Größe kleiner 60x80 cm): Keilrahmenleisten + 4 KeileLieferumfang (ab Größe 60x80 cm): Keilrahmenleisten + Zwischenstrebe + 8 KeileAchtung: Im Lieferumfang ist keine Leinwand enthalten! Welche Größe sollte der Keilrahmen für meine Leinwand haben?Bei der Bestellung gibst du die Außenmaße des Keilrahmens an. Achte darauf, dass das Außenmaß des Keilrahmens kleiner ist als deine Leinwand, damit du den Rand der Leinwand um den Keilrahmen spannen und auf der Rückseite befestigen kannst.Wir raten wir, den Keilrahmen pro Seite etwa 5 cm kleiner als deine Leinwand zu wählen. Damit hast du ausreichend Spielraum, um die Leinwand bequem umzuschlagen und zu befestigen. Unser Keilrahmen hat eine Höhe von 1,5 cm, wodurch du mit einem Überhang von 5 cm grundsätzlich auf der sicheren Seite bist.
Keilrahmen breit nach Maß
Mit unserer fast 4 cm tiefen Keilrahmenleiste kannst du Leinwände in unterschiedlichen Größen aufziehen. Wir sägen dir die Leiste auf eine Länge von mind. 10 cm bis max. 240 cm zu. Tippe dazu dein Wunschmaß einfach in unsere Eingabemaske ein. Bei großen Größen liefern wir kostenfreie Querverstrebungen mit, die deinem Rahmen zusätzlich Stabilität verleihen. Deinen Rahmen kannst du ganz ohne Nägel oder Leim zusammenstecken. Ist dein Leinwandbild aufgespannt, kannst du mit einem vorsichtigen Hammerschlag auf die Keile dein Bild noch einmal straffen. Tipp: Benutze die abgerundete Kante der Leiste als Vorderkante, damit du optimale Ergebnisse beim Aufspannen der Leinwand erzielst.Hinweis: Beträgt die Länge einer Rahmenleiste weniger als 16 cm wird der Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile versendet. Breite: 44 mmHöhe: 37 mmAusführung: EchtholzVerarbeitung: unlackiertLieferumfang (bei Größe kleiner 60x80 cm): Keilrahmenleisten + 4 KeileLieferumfang (ab Größe 60x80 cm): Keilrahmenleisten + Zwischenstrebe + 8 KeileAchtung: Im Lieferumfang ist keine Leinwand enthalten! Welche Größe sollte der Keilrahmen für meine Leinwand haben?Bei der Bestellung gibst du die Außenmaße des Keilrahmens an. Achte darauf, dass das Außenmaß des Keilrahmens kleiner ist als deine Leinwand, damit du den Rand der Leinwand um den Keilrahmen spannen und auf der Rückseite befestigen kannst.Wir raten wir, den Keilrahmen pro Seite etwa 7 cm kleiner als deine Leinwand zu wählen. Damit hast du ausreichend Spielraum, um die Leinwand bequem umzuschlagen und zu befestigen. Unser Keilrahmen hat eine Höhe von 3,7 cm, wodurch du mit einem Überhang von 7 cm grundsätzlich auf der sicheren Seite bist.
Keilrahmen schmal
Mit unserer Keilrahmenleiste kannst du Leinwände in unterschiedlichen Größen aufziehen. Wir sägen dir die Leiste auf eine Länge von mind. 10 cm bis max. 240 cm zu. Tippe dazu dein Wunschmaß einfach in unsere Eingabemaske ein. Bei großen Größen liefern wir kostenfreie Querverstrebungen mit, die deinem Rahmen zusätzlich Stabilität verleihen. Deinen Rahmen kannst du ganz ohne Nägel oder Leim zusammenstecken. Ist dein Leinwandbild aufgespannt, kannst du mit einem vorsichtigen Hammerschlag auf die Keile dein Bild noch einmal straffen. Tipp: Benutze die abgerundete Kante der Leiste als Vorderkante, damit du optimale Ergebnisse beim Aufspannen der Leinwand erzielst.Hinweis: Beträgt die Länge einer Rahmenleiste weniger als 16 cm wird der Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile versendet. Welche Größe sollte der Keilrahmen für meine Leinwand haben? Bei der Bestellung gibst du die Außenmaße des Keilrahmens an. Achte darauf, dass das Außenmaß des Keilrahmens kleiner ist als deine Leinwand, damit du den Rand der Leinwand um den Keilrahmen spannen und auf der Rückseite befestigen kannst.Wir raten wir, den Keilrahmen pro Seite etwa 5 cm kleiner als deine Leinwand zu wählen. Damit hast du ausreichend Spielraum, um die Leinwand bequem umzuschlagen und zu befestigen. Unser Keilrahmen hat eine Höhe von 1,5 cm, wodurch du mit einem Überhang von 5 cm grundsätzlich auf der sicheren Seite bist.
Keilrahmen breit
Mit unserer fast 4 cm tiefen Keilrahmenleiste kannst du Leinwände in unterschiedlichen Größen aufziehen. Wir sägen dir die Leiste auf eine Länge von mind. 10 cm bis max. 240 cm zu. Tippe dazu dein Wunschmaß einfach in unsere Eingabemaske ein. Bei großen Größen liefern wir kostenfreie Querverstrebungen mit, die deinem Rahmen zusätzlich Stabilität verleihen. Deinen Rahmen kannst du ganz ohne Nägel oder Leim zusammenstecken. Ist dein Leinwandbild aufgespannt, kannst du mit einem vorsichtigen Hammerschlag auf die Keile dein Bild noch einmal straffen. Tipp: Benutze die abgerundete Kante der Leiste als Vorderkante, damit du optimale Ergebnisse beim Aufspannen der Leinwand erzielst.Hinweis: Beträgt die Länge einer Rahmenleiste weniger als 16 cm wird der Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile versendet. Breite: 45 mmHöhe: 36 mmAusführung: EchtholzVerarbeitung: unlackiertLieferumfang (bei Größe kleiner 60x80 cm): Keilrahmenleisten + 4 KeileLieferumfang (ab Größe 60x80 cm): Keilrahmenleisten + Zwischenstrebe + 8 KeileAchtung: Im Lieferumfang ist keine Leinwand enthalten! Welche Größe sollte der Keilrahmen für meine Leinwand haben?Bei der Bestellung gibst du die Außenmaße des Keilrahmens an. Achte darauf, dass das Außenmaß des Keilrahmens kleiner ist als deine Leinwand, damit du den Rand der Leinwand um den Keilrahmen spannen und auf der Rückseite befestigen kannst.Wir raten wir, den Keilrahmen pro Seite etwa 7 cm kleiner als deine Leinwand zu wählen. Damit hast du ausreichend Spielraum, um die Leinwand bequem umzuschlagen und zu befestigen. Unser Keilrahmen hat eine Höhe von 3,7 cm, wodurch du mit einem Überhang von 7 cm grundsätzlich auf der sicheren Seite bist.
Was ist ein Keilrahmen?
Ein Keilrahmen ist ein Rahmengerüst aus Holz, auf das eine Leinwand gespannt wird. Er besteht aus vier Holzleisten, die an den Ecken zusammengesteckt werden und so einen stabilen Rahmen bilden. Über dieses Gerüst wird der Leinwandstoff gezogen, an den Seiten umgeschlagen und auf der Rückseite befestigt. Erst durch diese Kombination aus Holzrahmen und aufgespanntem Stoff entsteht das, was man umgangssprachlich als Leinwandbild kennt.
Seinen Namen verdankt der Keilrahmen den Keilen, kleinen Holzstücken, die in die Innenecken des Rahmens eingesetzt werden. Sie sind das entscheidende Detail, das einen echten Keilrahmen von einem einfachen Holzrahmen unterscheidet: Mit ihnen lässt sich die Spannung der Leinwand nachträglich justieren. Erschlafft der Stoff mit der Zeit, treibst du die Keile mit einem vorsichtigen Hammerschlag etwas tiefer, dadurch drücken sie die Ecken minimal auseinander und die Leinwand wird wieder straff. Wie das genau funktioniert, zeigen wir dir in unserer Anleitung zum Leinwand-Aufspannen.
Keilrahmen kommen überall dort zum Einsatz, wo auf Leinwand gearbeitet oder gedruckt wird. Künstlerinnen und Künstler nutzen sie für Acryl- und Ölmalerei, Fotografen und Druckereien für Leinwanddrucke, und im Hobbybereich sind sie die Basis für Malen nach Zahlen, Diamond Painting oder eigene Leinwandprojekte.
Keilrahmen oder Leinwand? Der Unterschied kurz erklärt
Der Keilrahmen ist das Holzgerüst, die Leinwand ist der Stoff, der darauf gespannt wird. Beides zusammen ergibt ein fertiges Leinwandbild. Im Alltag werden die Begriffe oft synonym verwendet, gemeint sind aber zwei verschiedene Dinge.
Der Keilrahmen besteht aus vier Holzleisten, die zusammengesteckt einen stabilen Rahmen bilden. Er gibt dem Bild seine Form, seine Stabilität und seine Tiefe. Ohne ihn hätte die Leinwand keinen Halt und würde schlaff durchhängen.
Die Leinwand ist das textile Gewebe, meist aus Baumwolle oder Leinen, das über den Rahmen gespannt wird. Auf ihr wird gemalt oder gedruckt. Allein ist sie nur ein Stück Stoff, erst der Rahmen macht daraus ein Bild, das man aufhängen kann.
Wichtig für deine Bestellung: Bei uns bekommst du den Keilrahmen als reines Holzgerüst. Eine Leinwand ist nicht im Lieferumfang enthalten. Du erhältst also die Leisten, die Keile und ab 60 × 80 cm eine Querverstrebung, und bespannst den Rahmen anschließend selbst mit dem Stoff deiner Wahl. Genau das ist der Vorteil: Du entscheidest frei, welches Gewebe du verwendest, ob grundiert oder ungrundiert, und wie straff du spannst.
Schmal oder breit? Die beiden Profile im Vergleich
Bei uns hast du die Wahl zwischen zwei Keilrahmen-Profilen. Sie unterscheiden sich vor allem in der Tiefe, und genau die entscheidet über Stabilität und Optik deines fertigen Bildes.
Keilrahmen schmal (40 × 15 mm) ist die klassische, leichte Variante. Die Leiste ist 40 mm breit und 15 mm hoch, das Bild trägt also nur wenig auf und wirkt flach und zurückhaltend an der Wand. Dieses Profil eignet sich für kleine bis mittlere Formate, für Hobbyprojekte, Malen nach Zahlen, Diamond Painting oder wenn du dein Bild später ohnehin in einen Rahmen setzt. Preislich startet es bei 8,55 €.
Keilrahmen breit (45 × 36 mm) ist mit fast 4 cm Tiefe das massivere Profil. Die größere Höhe macht den Rahmen deutlich verwindungssteifer und lässt das fertige Bild plastischer und hochwertiger wirken, weil es sichtbar von der Wand absteht. Genau dieser Galerie-Look ist gewollt, wenn ein Leinwandbild ohne zusätzlichen Rahmen an der Wand hängen soll. Für große Formate und für schwere Farbaufträge in Öl oder Acryl ist das breite Profil die stabilere Wahl. Es startet bei 11,35 €.
Als Orientierung: Geht es dir um ein kleines Format, ein Hobbyprojekt oder eine spätere Rahmung, reicht das schmale Profil. Soll dein Bild groß werden, freistehend wirken oder viel Farbe tragen, nimm das breite.
Beide Profile bestehen aus unlackiertem Echtholz, lassen sich ohne Nägel und Leim zusammenstecken und werden mit Keilen geliefert. Ein wichtiger Unterschied ergibt sich allerdings bei der Größenwahl deiner Leinwand, denn je tiefer das Profil, desto mehr Stoff brauchst du zum Umschlagen. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Welche Größe braucht dein Keilrahmen?
Diese Frage entscheidet darüber, ob dein Projekt gelingt, und sie wird oft falsch beantwortet. Der wichtigste Grundsatz lautet: Der Keilrahmen muss kleiner sein als deine Leinwand. Der Stoff wird ja nicht nur über die Vorderseite gespannt, sondern an den Kanten umgeschlagen und auf der Rückseite befestigt. Genau dafür brauchst du Überstand.
Bei der Bestellung gibst du deshalb immer die Außenmaße des Keilrahmens an, nicht die Maße deiner Leinwand.
Wie viel Überstand du brauchst, hängt vom Profil ab, denn je tiefer die Leiste, desto mehr Stoff verschwindet an den Kanten:
- Keilrahmen schmal (15 mm hoch): Wähle den Rahmen pro Seite etwa 5 cm kleiner als deine Leinwand.
- Keilrahmen breit (36 mm hoch): Wähle den Rahmen pro Seite etwa 7 cm kleiner als deine Leinwand.
Ein Beispiel für das schmale Profil: Deine Leinwand misst 60 × 80 cm. Ziehst du pro Seite 5 cm ab, ergibt das rechnerisch einen Keilrahmen von 50 × 70 cm. Der übrige Stoff reicht dann bequem, um ihn um die Leiste zu schlagen und hinten festzutackern.
Mit diesen Empfehlungen bist du auf der sicheren Seite. Da die Leiste beim schmalen Profil nur 1,5 cm und beim breiten 3,6 cm hoch ist, bleibt dir bei 5 beziehungsweise 7 cm Überstand genug Spielraum, um den Stoff sauber zu greifen, zu spannen und zu befestigen. Zu wenig Überstand ist der häufigste Fehler beim Bespannen, denn wenn der Stoff an der Rückseite kaum reicht, lässt er sich nicht mehr richtig straffziehen.
Keilrahmen-Größen und Formate
In dieser Kategorie findest du Keilrahmen in einer großen Auswahl an Standardgrößen, von kompakten 18 × 24 cm bis zu großformatigen 150 × 200 cm. Damit ist für jedes Projekt das passende Format dabei, ob kleine Studie, klassisches Wandbild oder raumfüllendes Großformat.
Abgedeckt sind dabei alle gängigen Formatarten:
- Klassische Rechteckformate: Keilrahmen 30x40, Keilrahmen 40x50, Keilrahmen 40x60, Keilrahmen 45x60, Keilrahmen 50x70, Keilrahmen 70x100 und Keilrahmen 120x80
- Quadratische Formate: Keilrahmen 30x30, Keilrahmen 50x50, Keilrahmen 80x80 und Keilrahmen 100x100
- DIN-Formate von A4 (21 × 29,7 cm) über A3, A2 und A1 bis A0 (84,1 × 118,9 cm)
- Panorama- und Sonderformate wie 23 × 70 cm, 25 × 80 cm, 30,5 × 91,5 cm, 35 × 100 cm oder 61 × 91,5 cm
- Großformate: Keilrahmen 200x150 und 100 × 140 cm
Du findest kein passendes Format? Dann fertigen wir dir deinen Keilrahmen millimetergenau an. In der Kategorie Keilrahmen nach Maß gibst du einfach dein Wunschmaß ein, wir sägen die Leisten passend zu, von 10 cm bis 240 cm Länge. So bekommst du auch für ungewöhnliche Seitenverhältnisse und Sonderformate den exakt passenden Rahmen.
Wofür sind die Keile?
Die kleinen Holzstücke, die deinem Keilrahmen beiliegen, sind die namensgebenden Keile. Die Keile werden in die Schlitze an den Innenecken des zusammengesteckten Rahmens eingesetzt, jeweils zwei pro Ecke. Treibst du sie mit einem vorsichtigen Hammerschlag etwas tiefer, drücken sie die Eckverbindungen minimal auseinander. Der Rahmen wird dadurch ein winziges Stück größer, und die aufgespannte Leinwand wird wieder straff.
Genau darin liegt ihr Zweck: Sie ermöglichen das Nachspannen. Eine Leinwand ist ein Naturmaterial und reagiert auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit der Zeit kann der Stoff etwas erschlaffen und leicht durchhängen, gerade bei großen Formaten oder nach einem Standortwechsel. Statt das Bild neu bespannen zu müssen, korrigierst du die Spannung einfach über die Keile.
Wichtig ist dabei Zurückhaltung: Arbeite mit vorsichtigen, leichten Schlägen und behandle alle Ecken gleichmäßig. Wer zu kräftig zuschlägt, riskiert Risse im Holz oder überdehnt die Leinwand.
So sind die Keile bei uns im Lieferumfang enthalten:
Unter 60 × 80 cm: Keilrahmenleisten + 4 Keile
Ab 60 × 80 cm: Keilrahmenleisten + Querverstrebung + 8 Keile
Bei einer Leistenlänge unter 16 cm wird der Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile geliefert.
Stabilität bei großen Formaten
Je größer ein Keilrahmen wird, desto stärker wirken die Kräfte auf ihn. Die gespannte Leinwand zieht permanent an allen vier Seiten nach innen, und ab einer gewissen Größe reichen vier Leisten allein nicht mehr aus, um dieser Spannung dauerhaft standzuhalten. Die Folge wären nach innen gebogene Leisten und ein Rahmen, der sich mit der Zeit verzieht.
Deshalb liefern wir ab einer Größe von 60 × 80 cm automatisch eine kostenfreie Querverstrebung mit. Sie wird quer in den Rahmen eingesetzt und stützt die Leisten von innen ab. Damit bleibt der Rahmen formstabil, auch wenn die Leinwand ordentlich Zug ausübt. Zusammen mit der Querstrebe liegen dann 8 Keile bei statt 4.
Neben der Größe spielt auch das Profil eine Rolle. Das breite Profil mit 36 mm Höhe ist deutlich verwindungssteifer als das schmale mit 15 mm. Bei großen Formaten, schweren Farbaufträgen in Öl oder Acryl oder wenn du besonders straff spannst, ist das breite Profil die stabilere Wahl.
Ein paar Punkte, die einen Verzug zusätzlich verhindern:
- Gleichmäßig spannen. Arbeite dich von der Mitte zu den Ecken vor und wechsle dabei immer zwischen gegenüberliegenden Seiten, damit der Zug ausgeglichen bleibt.
- Nicht überspannen. Zu viel Zug belastet den Rahmen unnötig, die Leinwand soll straff sein, nicht bis zum Anschlag gedehnt.
- Trocken lagern. Holz und Leinwand reagieren auf Feuchtigkeit. Ein Bild, das in einem feuchten Keller lagert, arbeitet stärker als eines im Wohnraum.
Zusammenbau ohne Nägel und Leim
Der Aufbau deines Keilrahmens ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt. Du brauchst dafür weder Nägel noch Leim und kein Werkzeug. Die vier Leisten sind an den Enden auf Gehrung geschnitten und mit einer passgenauen Steckverbindung versehen, du steckst sie einfach ineinander. So gehst du vor:
- Leisten auslegen. Lege die vier Leisten als Rechteck auf eine ebene Fläche und achte darauf, dass die abgerundete Kante nach vorne zeigt, also zu der Seite, auf die später die Leinwand kommt.
- Ecken zusammenstecken. Füge die Leisten an den Gehrungen ineinander und drücke sie fest zusammen, bis die Verbindungen sauber schließen.
- Rechtwinkligkeit prüfen. Kontrolliere, ob der Rahmen wirklich rechtwinklig ist, am einfachsten, indem du die beiden Diagonalen misst. Sind sie gleich lang, stimmt der Winkel.
- Querstrebe einsetzen (ab 60 × 80 cm). Sie wird quer eingefügt und gibt dem Rahmen zusätzliche Stabilität.
- Keile einsetzen. Die Keile kommen in die Schlitze an den Innenecken. Treibe sie zunächst nur leicht ein, richtig nachgespannt wird erst, wenn die Leinwand aufgezogen ist.
Ein Tipp aus der Praxis, der oft übersehen wird: Nutze die abgerundete Kante der Leiste als Vorderkante. Sie sorgt dafür, dass die Leinwand beim Aufspannen sauber über die Kante läuft und keine harte Bruchlinie im Stoff entsteht. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Spannung und eine deutlich schönere Kante am fertigen Bild.
Eine Ausnahme gibt es: Ist eine Rahmenleiste kürzer als 16 cm, liefern wir den Rahmen aus fertigungstechnischen Gründen bereits vollständig montiert und ohne Keile. Bei sehr kleinen Formaten entfällt der Zusammenbau also. Eine ausführliche Anleitung mit allen Details findest du in unserem Ratgeber Keilrahmen zusammenbauen.
Passende Bilderrahmen für Keilrahmen
Ein bespannter Keilrahmen kann ohne Weiteres direkt an die Wand, das ist der klassische Galerie-Look. Mit einem passenden Rahmen wirkt dein Bild aber oft noch einmal deutlich hochwertiger, denn die Seitenkanten mit Tackerklammern, Stofffalten oder Farbspritzern verschwinden, und das Motiv bekommt einen klaren Abschluss zur Wand.
Für die Rahmung eines Keilrahmens kommen vor allem zwei Rahmenarten infrage:
Der Schattenfugenrahmen ist die eleganteste Lösung. Der Keilrahmen wird so eingesetzt, dass zwischen Bildkante und Rahmenleiste ein schmaler Spalt bleibt, die namensgebende Schattenfuge. Dadurch scheint das Bild förmlich im Rahmen zu schweben. Dieser Effekt erzeugt Tiefe und Wertigkeit und ist der Grund, warum Schattenfugenrahmen in Galerien und Museen so verbreitet sind.
Ein Leerrahmen, also ein Bilderrahmen ohne Glas und Rückwand, ist die zweite Möglichkeit. Wichtig ist dabei eine ausreichende Falztiefe, denn der Keilrahmen muss vollständig im Rahmen verschwinden. Achte also darauf, dass der Rahmen tief genug ist, damit hinten nichts übersteht. Glas ist bei Öl- und Acrylbildern übrigens keine gute Idee, weil die Farbe mit der Zeit am Glas verkleben kann.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Leinwand und Keilrahmen?
Der Keilrahmen ist das Holzgerüst, die Leinwand der Stoff, der darauf gespannt wird. Beides zusammen ergibt ein fertiges Leinwandbild. Umgangssprachlich werden die Begriffe oft gleichgesetzt, gemeint sind aber zwei verschiedene Dinge. Bei uns bekommst du den Keilrahmen als reines Holzgerüst, eine Leinwand ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Ist eine Leinwand im Lieferumfang enthalten?
Nein. Du erhältst die Keilrahmenleisten, die Keile und ab 60 × 80 cm eine kostenfreie Querverstrebung. Den Stoff wählst und bespannst du selbst. So entscheidest du frei über Gewebe, Grundierung und Spannung.
Wie groß muss der Keilrahmen für meine Leinwand sein?
Der Keilrahmen muss kleiner sein als deine Leinwand, damit du den Stoff umschlagen und hinten befestigen kannst. Beim schmalen Profil wählst du ihn pro Seite etwa 5 cm kleiner, beim breiten Profil etwa 7 cm. Bei der Bestellung gibst du immer die Außenmaße des Keilrahmens an.
In welchen Größen gibt es Keilrahmen?
Bei uns findest du Standardgrößen von 18 × 24 cm bis 150 × 200 cm, darunter klassische Rechteckformate, quadratische Formate, DIN-Formate von A4 bis A0 sowie Panorama- und Sonderformate. Ist dein Wunschformat nicht dabei, fertigen wir dir einen Keilrahmen nach Maß, mit Leistenlängen von 10 bis 240 cm.
Wofür sind die Holzstücke bei einem Keilrahmen?
Das sind die Keile, die dem Keilrahmen seinen Namen geben. Sie werden in die Innenecken gesteckt und ermöglichen es dir, die Leinwand nachzuspannen. Hängt der Stoff mit der Zeit durch, treibst du die Keile mit einem vorsichtigen Hammerschlag etwas tiefer, dadurch wird der Rahmen minimal gedehnt und die Leinwand wieder straff.
Warum verziehen sich Keilrahmen?
Eine gespannte Leinwand zieht permanent an den Leisten. Ist der Rahmen zu schwach für das Format, zu straff bespannt oder feuchter Lagerung ausgesetzt, kann er sich verziehen. Deshalb liefern wir ab 60 × 80 cm eine Querverstrebung mit, die den Rahmen von innen abstützt. Für große Formate und schwere Farbaufträge empfehlen wir zusätzlich das breite Profil.
Welches Profil soll ich wählen, schmal oder breit?
Das schmale Profil (40 × 15 mm) ist leicht und flach und eignet sich für kleinere Formate, Hobbyprojekte oder wenn du das Bild später rahmst. Das breite Profil (45 × 36 mm) ist mit fast 4 cm Tiefe deutlich stabiler und lässt das Bild plastischer wirken, ideal für große Formate, viel Farbe und den freistehenden Galerie-Look.
Muss ich den Keilrahmen zusammenbauen?
Ja, die Leisten werden zusammengesteckt, ganz ohne Nägel, Leim oder Werkzeug. Nur wenn eine Rahmenleiste kürzer als 16 cm ist, liefern wir den Rahmen bereits vollständig montiert und ohne Keile.
Aus welchem Material sind die Keilrahmen?
Unsere Keilrahmen bestehen aus unlackiertem Echtholz. Sie sind damit sofort einsatzbereit für die Bespannung und lassen sich bei Bedarf auch selbst behandeln.