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Das Passepartout - Ein Rahmen im Rahmen


Was ist ein Passepartout?

Das Passepartout ist ein mit einem Ausschnitt versehener Karton, welcher zusätzlich in einen Bilderrahmen eingelegt werden kann. Es wird wie ein zweiter Rahmen zwischen Bild und Glas platziert.
Das Wort „Passepartout“ setzt sich aus den französischen Wörtern „passer“ (durchgehen) und „partout“ (überall) zusammen. Dank eines Passepartouts kann ein Bild in unterschiedlich großen Rahmen präsentiert werden oder auch die Differenz zwischen einem Bild und dem Wunschrahmen elegant überbrückt werden.
Das Passepartout hat seinen Ursprung im 15. Jahrhundert in Italien. Dort wurde es als Schutz der Bilder beim Transport oder der Aufbewahrung verwendet. Die Bilder wurden in eine „Passepartout Präsentationsmappe“ gelegt. Daraus entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts das Französische Passepartout, ein handdekorierter Rahmen aus Karton für ein Kunstwerk auf Papier. Seit der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis heute sind schlichte Passepartouts angesagt.

Was zeichnet unsere Passepartouts aus?

Unsere Passepartouts sind aus 100% Alphazellulose hergestellt. Das ist ein Fasermaterial aus pflanzlichen Rohstoffen (Zellulose), das holz-, säure- und ligninfrei ist. Der 1,4 mm starke Karton ist alterungsbeständig nach DIN ISO 9706 und die Oberflächenfarben bestehen ausschließlich aus hoch pigmentierten Farben, die selbst unter starker UV-Belastung langfristig ihre Farbintensität bewahren. So kannst du dich auf eine langjährige Farbpracht des Passepartouts verlassen.
Die Innenausschnitte unserer Passepartouts haben einen 45°-Schrägschnitt. Dieser schräge Schnitt (bzw. Rand) verhindert einen Schattenwurf auf dein Bild. Außerdem verleiht er dem Bild eine gewisse Tiefe. Da unsere Passepartoutkartons alle auf einem weißen Kern basieren, ist auch die Schrägschnittkante weiß.

Wann und warum ist ein Passepartout für dein Bild sinnvoll?

Passepartouts werden für Zeichnungen und Grafiken, Fotos aber auch für Dokumente wie Urkunden verwendet. Im weitesten Sinne für alles, was auf Papier ist.
Eine Aufgabe des Passepartouts ist der Schutz deines Bildes. Durch das Einlegen des Passepartouts entsteht ein kleiner Abstand zwischen dem Glas und dem Motiv bzw. Bild. Dadurch berührt das Glas das Kunstwerk nicht und die Farben können nicht mit dem Glas verkleben oder vom Glas abgerieben werden. Außerdem kann sich durch Temperaturschwankungen am Glas Kondensat bilden. Der Abstand vom Bild zum Glas verhindert, dass das Bild dadurch einen Schaden nimmt.
Eine weitere Aufgabe des Passepartouts ist, die optische und ästhetische Wirkung deines Objektes zu verbessern. Durch das Passepartout entsteht eine Harmonie zwischen dem Motiv, dem Bilderrahmen und der Umgebung. Deshalb sind die richtige Farbwahl und die Breite des Passepartouts sehr wichtig.
Ziel ist es, dass das Passepartout nicht vom Motiv ablenkt, sondern es besser wirken lässt.
Durch die Verwendung eines Passepartouts bist du auch bei der Wahl der Rahmengröße flexibler. Ein kleines Motiv geht dann auch in einem deutlich größeren Rahmen nicht verloren. Außerdem kannst du ein Bildformat, welches kein Standardformat ist, dank eines Passepartouts mit individuellem Bildausschnitt aber standardisierten Außenmaßen in einem Bilderrahmen mit Standardformat präsentieren und sparst dir somit die Kosten einer Bilderrahmen-Maßanfertigung.


Wie breit sollte ein Passepartout sein?

Die optische Wirkung deines Bildes hängt stark mit der Breite deines Passepartouts zusammen. Eine Grundregel ist, dass ein Passepartout nicht schmaler als 3 cm sein sollte. Auch die Regel, dass die Breite circa 10% des Maßes der längeren Rahmenseite entspricht, sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: So kommen kleine Motive besonders gut in großzügigen, breiten Passepartouts zur Geltung. Je kleiner dein Bild ist, desto breiter darf im Verhältnis das Passepartout sein. Ist die Rahmenleiste sehr schmal oder auffällig, eignet sich ebenso ein breites Passepartout besser. Hast du ein großflächiges Bild, ist je nach Geschmack auch gar kein Passepartout notwendig.


Das aufgreifende Passepartout und das Passepartout mit freigestelltem Bild – Was bedeutet das?

Beim aufgreifenden Passepartout gibt es einen fließenden Übergang vom Bild zum Passepartout. Das heißt, die Bildränder werden an jeder Seite ca. 3 mm überdeckt. Möchtest du beispielsweise ein Bild im Format 20x30 cm mit einem Passepartout veredeln, verwendest du ein Passepartout mit einem Innenausschnitt von 20x30cm. Tatsächlich beträgt der Innenausschnitt dann aber nur 19,4x29,4cm, um zu vermeiden, dass das Bild durch das Passepartout hindurchfällt. Aufgreifende Passepartouts werden meist für Aquarelle, Zeichnungen und Fotos verwendet.
Ist das Bild sehr klein, nimmst du besser ein Passepartout mit freigestelltem Bild, bei dem nichts verdeckt wird. Das Selbe gilt für Bilder, die Details bis an den Rand haben, die sichtbar bleiben sollen. Dazu wird das Bild auf einen Hintergrund aus Karton aufgebracht, der farblich mit dem Passepartout abgestimmt wird. Der Innenausschnitt des Passepartouts beim freigestellten Bild muss größer als das Bild selbst sein. Wie viel größer hängt vom Bild ab. Diese Art von Passepartouts werden meistens für Radierungen, Holzschnitte, Siebdrucke und Lithografien verwendet.


Die Farbwahl: Schwarz, weiß oder farbig?

In unserem Shop kannst du zwischen 30 verschiedenen Farben für dein Passepartout wählen. Worauf du bei der Farbwahl achten solltest, verraten wir dir in den folgenden Abschnitten:
Während ein eher helles Bild auch ein helles Passepartout benötigt, kann bei dunklen Bildern auch zu dunklen oder sogar schwarzen Passepartouts gegriffen werden. Ebenso verhält sich die Abstimmung mit dem Bilderrahmen – helle Rahmen harmonieren besser mit hellen Passepartouts, dunkle Rahmen mit dunklen Passepartouts.
Weiße Passepartouts passen fast zu jedem Bild in hellen Tönen. Weiß schafft aber gleichzeitig auch einen harten Kontrast zum Bild, vor allem, wenn darin dunkle Farben zu finden sind. In diesem Fall kann Weiß auch sehr grell wirken.
Für ein optimales Ergebnis bei der Rahmung von Bildern empfiehlt es sich, das Passepartout in einer etwas dunkleren oder gelblicheren Nuance als das Papier des Bildes zu wählen. Dieser Trick sorgt dafür, dass das Bild insgesamt heller, frischer und neuer wirkt. Bei einem Bild auf weißem Papier eignen sich beispielsweise unsere Passepartouts in den Farbtönen Montblanc 18Everest 18 und Ivory 10.
Möchtest du hingegen ein farbiges Passepartout, orientierst du dich an den Farben, die im Bild vorhanden sind. Aber Achtung: Verwende dabei niemals die Hauptfarben des Bildes oder deren Komplementärfarben, denn dann würde das Passepartout das Bild erschlagen statt betonen. Harmonische Ergebnisse erzielst du, wenn du dein Passepartout auf die Hintergrundfarben abstimmst. Dabei kann das Passepartout einer dieser Farben entsprechen, aber auch hellere oder dunklere Töne einer Nebenfarbe können die Wirkung des Bildes betonen.
Natürlich sollte die gewählte Farbe auch zur Wandfarbe bzw. zu deiner Einrichtung passen.
Bei schwarz-weiß Fotografien kannst du mit einem schwarzen Passepartout ein besonders stilvolles und elegantes Gesamtergebnis erzielen.
Der Vergleich von schwarzem und weißem Passepartout

Können mehrere Passepartouts übereinandergelegt werden?

Sofern es die Ladetiefe deines Bilderrahmens zulässt, kannst du dein Bild auch mit zwei Passepartouts in unterschiedlichen Farben umranden. Dabei sollte der Bildausschnitt des untenliegenden Passepartouts kleiner sein als der des oberen. Durch die übereinanderliegenden Passepartouts entsteht eine tolle Tiefenwirkung und eine mehrfarbige Einfassung deines Bildes wird ermöglicht.


Bei Fragen rund um das Thema Passepartout kannst du dich auch jederzeit gerne an unseren Kundenservice wenden – wir erfüllen nahezu jeden Wunsch.




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